Neues von Wolfgang Bernreuther: "Take Your Time"

Wolfgang Bernreuther und Band | Foto: clearaudio electronic GmbH

Unter dem Arbeitstitel "The Berlin Tapes" entstand am 2. und 3. August 2024 im LowSwing Recording Studio die neue LP "Take Your Time" des Neumarkter Blues-Spezialisten Wolfgang Bernreuther. Zusammen mit einer erfahrenen Musikertruppe wurde hier nach altbewährtem Rezept aufgenommen, ganz in der Tradition analoger LPs.

Review: Wolfgang Bernreuther - Take Your Time (LP, 180g Vinyl)


Trackliste


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1. Time For A Change (Bernreuther / arr. Knychalla)
2. 25th Hour (Bernreuther / Miller)
3. I Wonder Why (Bernreuther)
4. Sometimes I Feel Like A Motherless Child (trad.)
5. Just A Silly Love Song (Bernreuther / arr. Knychalla)

 

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6. Let Me Be (Bernreuther)
7. Blinded By The Night (Bernreuther)
8. New Morning (Bernreuther)
9. The Sky Is Crying (James)
10. I Wonder Who (Minter)
11. Lalena (Leitch)

Wer mit Wolfgang Bernreuther vertraut ist, weiß um seine Streben nach Perfektion. Daher waren die beiden heißen Sommertage in Berlin für ihn und seine Band nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen eine schweißtreibende Herausforderung. Am Ende dieser intensiven Tage standen elf Tracks, die im Februar 2025 von dem erfahrenen Toningenieur Guy Sternberg abgemischt wurden.

Die Elemente, die zur Entstehung dieser Schallplatte führten, sind traditioneller Natur: Ein Tonstudio, das mit analogem Equipment und Röhrentechnik arbeitet, ähnlich den legendären Aufnahmen der 50er und 60er Jahre. Zudem versammelten sich die Musiker gleichzeitig im Studio, um alles live einzuspielen.

Die beteiligten Musiker sind allesamt erfahrene Profis, die teils - wie beispielsweise der Gitarrist Rainer Knychalla (Converted) oder der Bassist Harry Hirschmann (Kevin Coyne Band) - bereits seit mehreren Jahrzehnten auf der Bühne stehen. Der US-amerikanische Schlagzeuger Earl Harvin hat für namhafte Bands wie die Pet Shop Boys, Jeff Beck, Seal, The The und Tindersticks getrommelt und lebt mittlerweile in Berlin.

Das Programm der elf Stücke ist selbstverständlich im Blues verankert, mit gelegentlichen Country-Einschlägen und einer deutlich traditionellen Ausrichtung. Es handelt sich überwiegend um Eigenkompositionen, ergänzt durch Klassiker wie "Sometimes I Feel Like A Motherless Child" sowie "Lalena" von Donovan, dessen Variation von Deep Purple ebenfalls weithin bekannt ist.

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