Hypnotische Grooves: Karakum - Impressions

Die Band Karakum | Foto: Paracou

Sie haben im Vorprogramm von Schiller gespielt und gehören zu den Bands, die echte Instrumente nutzen: Karakum aus Leipzig. Ihre Mini-LP "Impressions" ist eine beeindruckende Visitenkarte für alle, die Live-Musik im spannenden Spektrum zwischen Melodic Techno, Rave und House zu schätzen wissen.

Review: Karakum - Impressions (EP, Colored Vinyl)


Trackliste


Seite 1

1. Impressions
2. Reflections
3. Distant Echoes

 

Seite 2

4. Back in Time
5. Hidden Monument

Im Gegensatz zu Künstlern, die ihre Klänge ausschließlich am Computer erzeugen, spielen die Jungs von Karakum mit echten Instrumenten. Das führt dazu, dass bei ihren Live-Auftritten eine emotionale Verbindung zum Publikum entsteht – ein Gefühl, das man auch auf der Schallplatte "Impressions" nachvollziehen kann.

Die Band setzt sich aus vier Musikern zusammen: Paul Schwarzensteiner (Gesang & Synthesizer), Gitarrist Nico Kirchberg, Bassist Fritz Kramer und Schlagzeuger Aaron Hagedorn. Der Gesang tritt nicht in den Vordergrund, sondern fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Im Mittelpunkt steht hier der Beat und ein Sound, bei dem sich die Zuhörer auf Konzerten verlieren und vom Klang umhüllen lassen können. Man schließt die Augen und lässt sich vom hypnotischen Groove mitreißen. Auch wenn es schwerfallen dürfte, still zu sitzen, laden die fünf Tracks dieser Vinyl-EP dazu ein, gemütlich zuhause vor der Hi-Fi-Anlage zu chillen.

Karakum ist kein gewöhnlicher Elektro-Act, sondern eine Live-Band, die erfrischend analog agiert. Sie benötigen keine Drumcomputer oder Sequenzer, um ihren warmen, organischen Sound zu kreieren. Wenn sie in deiner Nähe live auftreten, solltest du dir dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen.

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