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Die wahre Geschichte der Schallplatte | Erzählt von: der Schallplatte | Teil 2

Die wahre Geschichte der Schallplatte geht weiter...

 

Die wahre Geschichte der Schallplatte - Teil 2

Illustriert von Christiane Krug

 

Meine erste Reise

SchallplattentrasportMir schien, als wären es viele Tage oder Wochen gewesen, ehe ich wieder aufgewacht bin. Man sagte mir später, es seien nur 24 Stunden gewesen. Nun gut, auf jeden Fall war mir jetzt klar, dass ich nicht alleine war. Ein Blick in die Runde - da waren eine ganze Menge Jungs und Mädels, die genauso aussahen wie ich. Was haben da meine Eltern bloß getrieben?
Samtene Handschuhe packten mich nun in eine Box, es wurde dunkel. Nach einer Weile, es mögen Stunden gewesen sein, war ein Rumpeln von etwas zu hören, was sich später herausstellte, dass es ein großes Auto war. Ich hatte noch viel zu lernen! Vor allem, dass man mich nun nochmals in ein Art Jacke gesteckt hat, die aussen schön bunt war. Irgendwie hatte das was, auch wenn die Anderen um mich herum das Gleiche anhatten. Aber meine Jacke gefiel mir.
Und so kamen wir in ein großes Haus, in dem unglaublich viele so flache Leute waren, die wiederum ebenfalls gleich angezogen waren. Wir durften in der riesigen Halle in ein Art Stockbett - das war mein neues Zuhause für die ersten Tage.

 

Wir sind musikalisch

An nächsten Morgen lagen wir so in gemütlicher Runde da und unterhielten uns. Mein Nachbar, Jackie hieß er und hatte so einen Geruch an sich... wie Farbe oder so (riechen ich eigentlich auch so???), legte nun los und liess uns alle aufhorchen: "Wusstet ihr eigentlich, dass wir alle musikalisch sind? Oder Unterhaltungzumindest sein sollten? Das hab ich von einem aus unserer Truppe erfahren, den sie kurz nach seiner Geburt geholt haben und in ein Testlabor brachten. Dort musste er sich auf ein Art drehbares Bett legen, über dem eine lange Stange schwebte und daran etwas befestigt war, das sehr bedrohlich aussah. Eine Nadel!". Uns graute, einige von wurden nervös.

Jackie fuhr fort: Schaut nicht so bedröppelt, er wurde nicht gestochen! Nein, das spitze Ding, war gar nicht so spitz, eher ein bisschen rund und als es immer näher kam, seine Haut berührte, war das fast schon wie ein Streicheln, eher angenehm, ihm machte es eigentlich richtig Spaß." Unsere Gesichter hellten sich auf.
"Aber das Beste kommt erst, Brüder und Schwestern: während die Nadel ihn kitzelte, war Musik zu hören!" Großes Staunen! "Ja, ich sag es euch doch die ganze Zeit: er ist einer von uns und allen wird das Gleich widerfahren, glaubt mir. Ich bin auch schon ganz heiß drauf".

 

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